Sieg mit Gänsehautgefühl

Champions League

14.02.2016

Flensburg. Was für ein Abend für die SG Flensburg-Handewitt. In der Champions League fegte die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes am Sonntagabend in der pickepacke vollen Flens-Arena den Erzrivalen THW Kiel mit 37:27 (17:14) von der Platte - doch damit nicht genug: es war wahrlich ein Sieg mit Gänsehautfeeling für die bestens aufgelegten Flensburger.

Comebacks von Gottfridsson und Heinl

Denn nach etwas mehr als 52 Minuten kam es zu Gefühlswallungen im SG-Publikum.Denn so lange vermisste Gesichter kehrten zurück aufs Handballfeld. Zunächst der Schwede Jim Gottfridsson, der sich gleich nach der Rückkehr mit zwei Treffern toll einfügte. Noch rührender wurde es um kurz vor 21 Uhr. Da nämlich kehrte Kreisläufer Jacob Heinl, der 14 Monate lang (!) verletzungs- bzw. krarkheitsbedingt fehlte in seine Mannschaft zurück - auch er fügte sich gleich mit einem Treffer toll ein. »Es ist phantastisch, dass wir die beiden zurück in der Truppe haben«, sagte Ljubomir Vranjes Flensborg Avis/FL-Arena nach der Pressekonferenz.

Hochzufriedener Erfolgstrainer

Der Schwede war insgesamt hochzufrieden. »Es passiert nicht oft, dass ich hier sitze und so zufrieden bin in allen Bereichen. Großer Dank an meine Spieler«, sagte Ljubomir Vranjes.Die SG Flensburg-Handewitt zeigte sowohl in Abwehr als auch Angriff ein starkes Spiel. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten allerdings der Däne Rasmus Lauge (9 Tore) und ein bärenstarker Mattias Andersson im SG-Tor heraus.Mit diesem Sieg kletterte die SG Flensburg-Handewitt (18:4 Punkte) im übrigen wieder an die Spitze der Vorrundengruppe A, gleichauf mit Paris Saint-Germain. Drei Partien stehen in dieser Vorrunde noch aus für die SG.
Von Marc Reese