Eine weitere Verstärkung in der Verteidigung gab es durch Kresimir Kozina, der doch schon früher als ursprünglich angekündigt für die Champions League spielberechtigt war. Nach seiner Verpflichtung hieß es zunächst, der Kreisläufer dürfe erst im Rückspiel am 21. November in Zagreb international eingeifen. Ein genauer Blick in die EHF-Regularien ermöglichte jedoch schon jetzt sein Champions League-Debüt. Lasse Svan, der vier mal für die Flensburger traf, fasste die Partie folgendermaßen zusammen: »Wir haben mit so einem holprigen Spiel gerechnet. So ist das meist nach einer Länderspielpause. Wir brauchen dann immer einen Weile, bis wir wieder in unseren Rhythmus und zu unserem Spiel finden. Die Zagreber haben uns überdies hinaus wirklich gefordert. Sie haben ständig ihre Abwehr gewechselt. Das hat bei uns dann immer etwas gedauert, bis wir die richtigen Lösungen gefunden haben.« Nun freuen sich die Flensburger auf das Rückspiel am 21. November in Zagreb, bei dem sie zeigen wollen, dass sie die Umstellung der gegnerischen Abwehr schneller lösen können. Zuvor müssen sie aber erst noch am Sonntag zum THC Eisenach und am Mittwoch (19 Uhr) gegen Hannover in der Bundesliga ran.
Grit Jurack
SG Flensburg-Handewitt: Andersson – Karlsson, Eggert 2, Glandorf, Mogensen 2, Svan 4, Wanne 2, Jakobsson 3, Toft Hansen 4, Lauge 1, Mahé 8, Radivojevic, Kozina 1 HC PPD Zagreb: Stevanovic, Ivic – Sabljic, Vujic 1, Stepancic 6, Kontrec 3, Sebetic 2, Markovic 2, Rakovic 1, Horvat, Sandrk, T. Valcic, Obranovic 3, Pavlovic 9 Schiedsrichter: Dinu/Din Rumänien Zeitstrafen: 3:4 Minuten (Jakobsson, Mogensen, Wanne - Horvat, Pavlovic, Stepancic, Kontrec) Siebenmeter: 2/2:-; Zuschauer: 4587