Acht Svan-Tore und 16 Møller-Paraden
Svan mit seinen acht Toren und Møller, der 16 Würfe parierte, sollten zu Matchwinnern werden in einem Spiel, das auch anders hätte ausgehen können. Denn die Hausherren wehrten sich angefeuert von ihren Fans nach Leibeskräften und lagen zur Pause mit drei Treffern vorn. Das lag insbesondere daran, dass die SG, für die Linksaußen Anders Eggert sein 400. Pflichtspiel bestritt, in vielen Phasen im Abschluss zu unkonzentriert war, im Offensivspiel insgesamt zu pomadig agierte und auch in der Defensive nicht ihr Leistungsvermögen abrief. Außerdem war Celje-Keeper Urban Lesjak in Hochform. Flensburg bekam aber die Kurve. Die Vranjes-Truppe kämpfte sich Tor um Tor heran, glich aus, und zog nach Treffern von Anders Eggert (25:24 per Siebenmeter), Thomas Mogensen (26:24) und Lasse Svan (27:24) schließlich vorentscheidend davon. »Kleinigkeiten haben den Ausschlag gegeben. Wir haben erfahrene Spieler, außerdem war Kevin Møller richtig gut heute. Wir werden auch in Zukunft noch viel Freude mit ihm haben«, sagte Ljubomir Vranjes zu »Sky«. Die Mannschaft, die seit Dienstag unterwegs war, ist nun zurück an der Flensburger Förde. Am Mittwochabend (19 Uhr, Flens-Arena) steht im Bundesliga-Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig bereits die nächste Hürde bevor. Im Meisterrennen mit den Löwen (36:6 Punkte) und dem THW Kiel (36:6) kann sich der Herausforderer auf Platz drei (33:7) keinen Patzer erlauben.
Marc Reese mr@fla.de
RK Celje: Lesjak, Gajic – Blagotinsek 2, Babarskas 1, Janc 7, Razgor 1, Marguc 2/2, Poteko 3, Kodrin 1, Fizuletto, Dobelsek, Mlakar 5, Zvizej 3/2, Zarabec 1, Dobaj, Groselj.
SG Flensburg-Handewitt: Møller, Andersson (n.e.) – Karlsson, Eggert 4/4, Glandorf 6, Mogensen 6, Svan 8, Djordjic 2, Jakobsson, Toft Hansen, Gottfridsson, Lauge 2, Mahé 1, Radivojevic 1, Kozina.
Schiedsrichter:Hansen/Pettersen (Norwegen).
Zeitstrafen: 6:4 (Poteko 2, Blagotinsek 2, Marguc, Dobelsek – Kozina 2, Karlsson, Svan).
Siebenmeter: 5/4:4/4 (Zvizej scheitert an Møller).
Zuschauer: 4050