Zum Spiel: Während bei der SG wie im Hinspiel die beiden Kreisläufer Jacob Heinl und Anders Zachariassen fehlten, mussten die Hausherren im Gegensatz zum ersten Spiel vor fünf Tagen auf Karol Bielecki verzichten. Der wurfgewaltige Ex-Bundesliga-Profi fiel mit Knieproblemen aus. Während die SG statt Anders Eggert mit Weltmeister Kentin Mahé auf Linksaußen überraschte, begann Kielce unerwartet mit Marin Sego und nicht Slawomir Szmal im Tor. Sego hielt gut, überragender Keeper der Partie war allerdings Flensburgs Mattias Andersson. Unzählige Paraden gingen auf das Konto des Schweden, darunter vier gehaltene Siebenmeter.
Die SG hatte wie schon im Hinspiel Schwierigkeiten mit der Chancenverwertung. Zudem wurden die Überzahl-Situationen nicht gut ausgespielt. Insgesamt blieb es spannend. Zur Pause lagen die Gäste mit einem Tor hinten. Kurz nach Wiederbeginn waren es plötzlich drei (16:19, 40.). Vranjes nahm eine Auszeit und die SG kämpfte sich zurück. Der Krimi ging bis zum Ende weiter. Einen 26:28-Rückstand (57.) konnte die SG abermals ausgleichen, am Ende fehlten den Norddeutschen ein einziger Treffer zum Weiterkommen.
Ruwen Möller
KS Vive Tauron Kielce: Szmal, Sego - Jurecki 9, Reichmann 7/5, Chrapkowski 1, Kus, Aguinagalde 2, Jachlewski 1, Strlek 3/2, Lijewski 3, Zorman 1, Cupic, Buntic 2, Paczkowski SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Møller - Karlsson, Eggert 1/1, Glandorf 2, Mogensen 1, Wanne n.e., Svan 8, Toft Hansen 1, Gottfridsson 1, Lauge 8, Mahé 6/2, Radivojevic n.e., Kozina, Djordjic n.e., Jakobsson n.e. Schiedsrichter: Thierry Dentz und Denis Reibel (Frankreich) Zeitstrafen: 9:8 (Kus 3, Buntic, Jurecki 2, Lijewski, Chrapkowski, Zorman - Toft Hansen 2, Kozina, Karlsson 2, Mahé, Lauge 2) Rote Karte: Kus (dritte Hinausstellung, 52.) Siebenmeter: 12/7:5/3 (Eggert scheitert zwei Mal an Sego - Andersson hält gegen Cupic, Reichmann, Buntic und Strlek, Møller hält gegen Reichmann) Zuschauer: 4200