Das mit gerade einmal 24,9 Jahren im Schnitt jüngste EM-Team überzeugte mit frischem, mutigem und variantenreichem Spiel. Erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit »Jungspunde« wie Finn Lemke (23), Fabian Wiede (21), Rune Dahmke (22) oder Jannik Kohlbacher (20) auf dieser großen internationaler Bühne Leistung bringen.
Und Deutschland belohnte sich auch nach dem Wechsel. Die DHB-Handballer hatten die im Angriff erstaunlich ideenlosen und fehlerhaften Ungarn um dessen Routinier und Anführer László Nagy fest im Griff und nutzten die Löcher in der gegnerischen Deckung aus. Ungarn kam in Halbzeit zwei nie näher als bis auf sieben Tore heran (11:18, 13:20), und musste sich schließlich chancenlos seinem Schicksal ergeben.
Fabian Wiede von den Füchsen Berlin war mit sechs Toren bester Werfer dieser Partie vor gut 5000 Zuschauern.
Die deutsche Nationalmannschaft kann sich nun aber nicht lange ausruhen. Bereits am Sonntag 18.15 Uhr/Live in der ARD) wartet das zweite Spiel in der Hauptrunde. Im letzten Hauptrundenspiel am Mittwoch (18.15 Uhr)/Live in der ARD) heißt er Gegner dann Dänemark.
Dann wird sich also zeigen, wohin der Weg dieser jungen Mannschaft um Kapitän Steffen Weinhold bei dieser Europameisterschaft in Polen führt.