Gegen die Tschechen, die in der Vorrunde überraschend gegen Dänemark und Ungarn gewonnen haben, zeigte Deutschland von Beginn an ein schwaches Spiel. Die DHB-Auswahl war stark verunsichert. Lediglich Torwart Silvio Heinevetter und Steffen Fäth hielten die Mannschaft im ersten Durchgang im Spiel. Zur Pause lag der zweifache Titelträger dennoch mit 9:10 hinten.Nach dem Seitenwechsel gab es kaum Besserung im Spiel. Vor allem im Angriff lief wenig zusammen. Fäth blieb als einziger Akteur torgefährlich. Die Tschechen führten Mitte der zweiten Hälfte mit 18:16 (48.) als ihnen die Puste ausging und Andreas Wolff ins deutsche Tor kam. Heinevetter hatte mit einer Quote von 41 Prozent gehaltener Bälle stark gespielt, aber Wolff machte den Kasten nun endgültig zu. Bis zum Spielende gelang den Tschechen nur noch ein Treffer.
Ruwen Möller
Statistik
Deutschland: Heinevetter, Wolff – Gensheimer 3, Lemke, Wiencek 1, Reichmann n.e., Pekeler 1, Weinhold 1, Weber 2, Fäth 8, Groetzki 1, Häfner 1, Janke n.e., Kühn, Kohlbacher 2, Drux 2
Tschechien: Mrkva, Galia n.e. – Hrstka , Becvar 1, Landa, Horak3, Kotrc, Kasparek 4, Stehlik, Petrovsky, Zdrahala 4/2, Cip 6, Svitak, Mubenzem, Kasal, Zeman
Schiedsrichter: Gubica/Milosevic (Kroatien)
Zuschauer: 3000
Siebenmeter: 1/1:2/3 (Wolff hält gegen Zdrahala)
Zeitstrafen: 3:4 (Wiencek, Fäth, Drux – Hrstka, Becvar, Landa, Stehlik)