»Wir haben unheimlich diszipliniert gespielt. Rasmus Lauge war phantastisch, Mattias hat hervorragend gehalten, die Abwehr war stark und 37 Tore gegen Kiel sprechen ebenfalls für sich«, jubelte Rückkehrer Jim Gottfridsson, der siebeneinhalb Minuten vor Spielende sein Comeback im SG-Dress feierte und sogar zwei Tore zum Sieg beitrug. »Wir waren nicht gut genug«, sagte Kiels Weltklasse-Handballer Domagoj Duvnjak, der wie ein begossener Pudel bei der Pressekonferenz saß und nicht viel mehr sagte. Lange ausruhen können die Flensburger aber nicht. Denn in dieser Phase der Saison jagt ein Höhepunkt den nächsten. Am Mittwoch fährt der Bundesliga-Dritte (31:7 Punkte) zum Top-Spiel um 20.15 Uhr/live bei Sport1 beim Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen (36:4). »Dieses Spiel wird sehr sehr wichtig für uns«, weiß Flensburgs zweiter
Rückkehrer Jacob Heinl.
Marc Reese
Statistik
SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Møller (n.e.) – Karlsson, Eggert 5/3, Glandorf 2, Mogensen 4, Svan 6/1, Wanne 2, Djordjic 1, Jakobsson 3, Heinl 1, Toft Hansen 1, Gottfridsson 2, Lauge 9, Kozina 1 THW Kiel: Landin, Katsigiannis – Duvnjak 8, Ferreira 2, Mamelund, Sprenger, Ekberg 2, Anic 2, Canellas 4, Dahmke, Jaanimaa 3, Williams 1, Klein 2, Brozovic 1, Vujin 2/1.Schiedsrichter:Raluy Lopez/Sabroso Ramirez (Spanien) Zeitstrafen: 4:5 (Lauge, Djordjic, Kozina, Glandorf – Mamelund 2, Sprenger, Brozovic , Ferreira Siebenmeter: 6/4:2/1 (Landin hält zwei Mal gegen Eggert – Andersson pariert gegen Ekberg) Zuschauer: 6300 (ausverkauft)